BUNDjugend Hessen - ... und jetzt noch die Erde retten!

Gesund durch die Freizeit

Seit einigen Jahren läuft das Pro­jekt “Ge­sund durch die Frei­zeit” der BUND­ju­gend Hes­sen mit großer Resonanz. Bei dem Projekt geht es um  Ge­sund­heits­för­de­rung in der Ju­gend­ar­beit und es umfasst die Be­rei­che Er­näh­rung, Be­we­gung, Ent­span­nung und Um­welt­gif­te. Der Schutz der eigenen Gesundheit geht dabei notwenigerweise Hand in Hand mit dem Schutz unserer Umwelt oder – besser gesagt – Mitwelt. Mit dem Praxis-Leitfaden „Gesund durch die Freizeit“ sowie eigenen Fortbildungsangeboten wendet sich die BUNDjugend Hessen vor allem an TeamerInnen und LeiterInnen von Kinder-/Jugendgruppen aber auch an andere interessierte Jugendverbände und in der Jugendarbeit tätige Menschen.

 

Praxis-Leitfaden
„Gesund durch die Freizeit“

80 informative Seiten – entstanden aus langjährigen Erfahrungen mit BUNDjugend-Freizeiten und -Seminaren.
Zentrale Themen: gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung – kinder- und jugendgerecht umgesetzt. Mit leckeren, freizeiterprobten Rezepten und Tipps für Bewegungsspiele und Entspannungs-einheiten.

 

Die bereits dritte Auflage ist zum Stückpreis von 3,- Euro (zzgl. Porto), ab 20 Stück 2,- Euro (portofrei), ab 50 Stück für nur 1,50 Euro (portofrei) pro Heft erhältlich.

zum Bestellformular

Der Praxis-Leitfaden kann auch als pdf hier angesehen und heruntergeladen werden:

Praxis-Leitfaden „Gesund durch die Freizeit“
Der „Fitte-Freizeit-Koffer“

… gefüllt u.a. mit einer Handgetreidemühle, Jonglier-Equipement, Massagebällen, Flockenquetsche, Entspannungs- und Traumreise-CD’s, Apfelschäler, Pürierstab, Rezepte, Sprungseile, Gymnastik-Bändern u.v.m. Gerne verleihen wir den Fitte-Freizeit-Koffer.

Genauer Inhalt und Ausleihbedingungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergänzungen und weitere Materialien zum Leitfaden:

 

Yoga

Yoga kann Kindern und Jugendlichen einen guten Ausgleich bei Stress, medialer Reizüberflutung und Bewegungsmangel bieten. Die verschiedenen Yoga-Haltungen können durch regelmäßiges Üben das Körperbewusstsein und die Körpermotorik stärken, Haltungsschäden verhindern und korrigieren, die Konzentrationsfähigkeit erhöhen und die Atmung verbessern. Hier einige Beispiele:

Löwe – im Fersensitz (Unterschenkel und Fußrücken sind am Boden, der Po auf den Fersen, der Rücken aufrecht) Arme nach vorn strecken, Finger spreizen,Augen und Mund weit aufreißen, Zunge herausstrecken und brüllen wie ein Löwe.

Lotusblume – die Grundstellung ist immer gleich: Einen Fuß auf einen Oberschenkel und den anderen Fuß auf den anderen Oberschenkel geben. Dann aufrecht sitzen. In dieser Variante werden die Arme nach außen geöffnet. Die Handflächen zeigen zum Himmel.

Vogel – im aufrechten Stand die Arme vorn auf Schulterhöhe heben, Handflächen aneinander legen, dann die Arme seitlich auf Schulterhöhe ausbreiten und auf die Zehenspitzen stellen, Arme wieder nach vorn führen, bis sich die Handflächen berühren und gleichzeitig die Fußsohlen wieder an den Boden stellen. Die Bewegungen einige Male abwechseln.

Tanzende Bäume – auf einem Bein stehen, die Fußsohle des anderen Beines etwa in Kniehöhe an die Innenseite des Standbeines anstellen. Die Arme nach oben strecken und über dem Kopf die Handflächen aneinander legen. Dann die Arme wie Äste im
Wind bewegen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Partnerübung:
Der Doppelbaum – diese Übung wird zu zweit durchgeführt. Jeder Partner stellt sich auf ein Bein und stellt die Fußsohle des anderen Beines in Kniehöhe an der Innenseite des Standbeines an. Die vorderen Hände werden in Brusthöhe flach aufeinander gelegt, die hinteren Arme sind gestreckt und die
Handflächen liegen aneinander. Der Blick ist nach vorne gerichtet.

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Wintermassage

Immer 3-4 Teilnehmer spielen zusammen. Ein Teilnehmer legt sich bäuchlings auf den Boden und stellt die Erde dar, die anderen zwei bis drei Teilnehmer spielen Petrus. Der Spielleiter gibt laut einen Wetterbericht durch, der von den Kleingruppen
umgesetzt wird.

leichter Rieselschnee fällt:
ganz sanft werden die einzelnen Fingerspitzen auf den Rücken der Erde getupft
dicke weiche Flocken fallen:
alle Fingerspitzen werden gleichzeitig sanft aufgelupft
Schneetreiben mit Wind:
Hände streichen in alle Richtungen über den Rücken, dazu wird kräftig gepustet
Schneesturm mit Eishagel:
der Wind bläst heftig, die Fäusle prasseln auf die Erde
Kind formt Schneebälle:
Hände formen auf dem Rücken imaginäre Kugeln
Kind rollt große Schneekugeln:
Hände schieben über den Rücken, rollen imaginären Ball für Schneemann
Sonne schmilzt den Schnee:
Hände auf Rücken eine Weile liegen lassen, so dass es der Erde warm wird; auf den
Rücken hauchen
Wasser rinnt herab:
Hände streichen vom Rücken zu den Seiten hinab

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Baummassage
nach Claus Nowak: 13 Wege einen Baum zu betrachten


Es werden Paare gebildet, zuerst ist eineR Baum und der/die andere das Wetter, dann wird getauscht. Der Baum steht entspannt da, mit hängenden Armen und Schultern. Die Beine sind leicht auseinander gestellt.
Der Baum durchlebt die Jahreszeiten mit ihren typischen Witterungen:
1. Es ist Frühling, die ersten Sonnenstrahlen kommen und wärmen den Baum:
leichtes Streichen über Arme und Rücken
2. Der Baum nimmt mit seinen Wurzeln Wasser und Nährstoffe auf und transportiert sie bis in die kleinsten Ästchen: streicht von unten nach oben etwas fester über Beine, Rücken und Arme bis zu den Fingern
3. leichter Frühlingsregen setzt ein: leicht mit den Fingern trommeln, beginnend am Kopf
4. Die Knospen springen auf und Blätter entfalten sich: mit den Fingerspitzen an Armen, Rücken und Kopf leicht zupfen
5. Vögel kommen und suchen einen Nistplatz: mit den Fingerspitzen einen kleinen Vogel imitieren, der auf Schultern und Kopf herumhüpft
6. Es kommt ein sanfter Sommerwind: an den Schultern anfassen und leicht wiegen
7. Die Sonne scheint mit voller Kraft: wie 1. aber stärker
8. Ein müder Wanderer kommt daher und macht Rast am Baumstamm: hinsetzen und an Beine anlehnen
9. Ein Wildschwein reibt sich an der Rinde: auf alle Viere gehen, an Beinen schubbern
10. Ein kühler Gewitterschauer geht nieder: wie 3. aber stärker
11. Ein heftiger Herbststurm kommt auf: wie 6. aber stärker
12. Die Blätter werden bunt und fallen herab: wie 4.
13. Es wird Winter, Schnee rieselt auf die Äste: wie 3. sehr sanft
14. Schnee lastet schwer auf den Ästen: mit den Handflächen auf Schultern, Arme und Rücken drücken
15. Der Frühling kommt wieder, der Schnee schmilzt: wie 1.